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IHK Darmstadt: Preisverhandlungen in der Automobilindustrie (Aufbauseminar)

12. August | 9:00 - 17:00

Nach Jahrzehnten der Stabilität steht die Automobilbranche vor drastischen Umbrüchen: Erst stiegen die Rohstoff- und Energiekosten, nun belasten hohe Lohnkosten und Inflation die Zulieferer. Erschwerend kommen aktuell sinkende Abnahmemengen und Projektstornierungen hinzu.

In den Verhandlungen treffen Zulieferer auf hochprofessionelle Einkäufer, die taktisch versiert agieren – von Verzögerungstaktiken bis hin zu massiven Drohungen. Um hier zu bestehen, müssen Zulieferer:

  • Hinter die Kulissen blicken: Die Zwänge und Schwachstellen der Einkaufsseite analysieren.
  • Hartnäckig bleiben: Ein erstes „Nein“ ist lediglich der Auftakt zum eigentlichen Prozess.
  • Individuell argumentieren: Da Einkäufer mit Forderungen überflutet werden, scheitern Standard-Argumente. Es braucht eine maßgeschneiderte Begründung und eine „gute Story“, die auch vor internen Gremien Bestand hat.

Das Seminar bietet hierfür die methodische Basis: Neben Vorträgen und Diskussionen entwickeln die Teilnehmer in Einzel- oder Gruppenarbeit eine gezielte Argumentationskette für einen Modellkunden.

Programm

  • Das ʺLopez-System” gegen Preiserhöhungen
  • Budgets und Spielräume für Zugeständnisse
  • ʺVerhandeln ist keine rationale Angelegenheit!ʺ – Die persönliche Ebene mit schwierigen Verhandlungspartnern
  • Der 10-Punkte-Plan für die Verhandlung einer Preiserhöhung
  • Preis-Verteidigung bei sinkenden Indizes
  • Verhandeln von Einbrüchen, Abbrüchen, EOP-Verschiebung
  • Die Toolbox zur kontrollierten Eskalation

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